Was bleibt, wenn ein Projekt vorbei ist?
Ein Projekt endet mit seiner letzten Stunde.
Aber nicht alles, was dabei entsteht, endet mit
dem Projekt. Es bleiben Erfahrungen, Ideen,
Beobachtungen, Entscheidungen und Fragen.
KUNSTbeTRIEB WISSEN macht diese Erfahrungen
sichtbar und hält sie für zukünftige Projekte,
Vermittlerinnen und Vermittler und Interessierte
zugänglich.
Ausgangspunkt
Projekte
Konkrete Projekte bilden den Ausgangspunkt.
Was wurde gemacht? Mit welchen Materialien,
welchen Methoden und welchen Menschen?
Was daraus entsteht
Wissen
Aus der praktischen Arbeit entstehen Begriffe,
Erfahrungen, Beobachtungen und Zusammenhänge,
die auch für andere Projekte interessant werden
können.
EIN WACHSENDES NETZWERK
KUNSTbeTRIEB WISSEN verbindet Projekte,
Wissensbegriffe, Bücher und Erfahrungen
miteinander.
So entsteht kein abgeschlossenes Lexikon,
sondern ein wachsendes Netzwerk aus
praktischer Erfahrung.
01
Projekte
Konkrete Erfahrungen aus der
kunstpädagogischen Praxis.
02
Begriffe
Ideen und Begriffe, die sich aus
der praktischen Arbeit entwickeln.
03
Bücher
Literatur, die Projekte begleitet,
inspiriert und neue Perspektiven eröffnet.
04
Erfahrungen
Beobachtungen, Umwege und Erkenntnisse
aus der täglichen Arbeit.
ZUGANG
Interner Wissensraum
Der eigentliche Wissensbestand des KUNSTbeTRIEB
befindet sich im geschützten internen Bereich.
Dort werden Projekte, Wissensbegriffe,
Bücher, Impulse und ihre Verbindungen
dokumentiert und weiterentwickelt.
Zum geschützten Bereich >
EIN GEDANKE DAZU
Aus 20 Jahren Praxis soll Wissen werden.
Der KUNSTbeTRIEB arbeitet seit 2007 mit Kindern
und Jugendlichen. In dieser Zeit sind hunderte
Projekte entstanden – mit unterschiedlichen
Altersgruppen, Materialien, Methoden, Themen
und immer wieder neuen Situationen.
Vieles davon steckt bislang in Köpfen,
Skizzenbüchern, Fotos, Ordnern und persönlichen
Erinnerungen.
KUNSTbeTRIEB WISSEN soll daraus ein gemeinsames
Gedächtnis machen.
Projekte werden dokumentiert, Erfahrungen
festgehalten und mit Materialien, Methoden,
Künstler:innen, Büchern und Begriffen verbunden.
So entsteht nach und nach eine Landkarte der
eigenen kunstpädagogischen Praxis.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele fertige
Projektideen zu sammeln. Entscheidend ist das Wissen,
das hinter den Projekten steckt: Was wurde gemacht?
Wie wurde vorgegangen? Was hat funktioniert?
Wo lagen Schwierigkeiten? Was haben Kinder und
Jugendliche beobachtet, ausprobiert oder verändert?
Und was können wir daraus für die nächste Situation
lernen?
KTW entsteht deshalb zunächst für den KUNSTbeTRIEB
selbst: als Werkzeug für die tägliche Arbeit,
für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter:innen,
für Ausbildung und Weiterentwicklung – und als
Möglichkeit, Erfahrungen zu bewahren, die sonst
mit der Zeit verloren gehen würden.